Vom Brett zum Bett

 

Die vom Holzhändler gelieferten Eichenbohlen werden mit geschultem Blick begutachtet. Stimmt die Qualität? Wie ist der Baum gewachsen? Gibt es Insekten oder Pilzbefall? Ist das Holz trocken genug, um verarbeitet zu werden? Entspricht alles unseren Erwartungen, geht der Rohstoff in die Produktion. Andernfalls wird das Material vom Holzhändler abgeholt und ersetzt.

Bohlen Eiche

 

Bei der Begutachtung der Bohlen (ein Brett mit einer Stärke von 40mm oder mehr) werden Äste und Wirbel mit Kreide markiert. Beim groben Ablängen fliegen dann die ersten Späne! Im Kopf haben wir bereits die Stückliste des Möbels. Hier gilt: Erst denken, dann schneiden! Dadurch fällt weniger Verschnitt an.Grobschnitt Eiche_Detail

Die abgelängten Bohlen werden nun von ihrer Baumkante befreit und mit dem Parallelanschlag auf die optimale Breite geschnitten.

Aufschnitt Eiche

Nun werden die Bretter ausgehobelt. Dabei trägt eine Welle mit scharfen Messern im Inneren der über 1 Tonne schweren Maschine Schicht für Schicht ab, bis alle Bretter die gewünschte Stärke erreich und eine gleichmäßig glatte Oberfläche erhalten haben.

Hobeln Eiche_Detail

Ein fertiges Möbel ist hier allerdings noch längst nicht zu erkennen. Es folgen noch viele Handgriffe wie das Verleimen, der Formatzuschnitt, das Ölen und Räuchern…

Eiche Wagen_detail
Zu sehen: Bett und Ablage aus geräucherter Wildeiche, Wände mit “Lignatus Terra”-Putz.

Schlafen mit Blick auf altes Fachwerk